Städtebauliches Gutachten Rupert-Mayer-Platz Landeshauptstadt Stuttgart

Städtebauliches Gutachten Rupert-Mayer-Platz Landeshauptstadt Stuttgart

Der Entwurfsgedanke fordert eine homogene, erlebbare Platzfläche, die dem Kirchengebäude St. Maria seine ursprüngliche Raumdominanz zurückgibt und den Paulinenbrunnen wieder erlebbar macht. Die Furtbachstraße wird im Gutachten als Sackgasse mit Wendemöglichkeit behandelt. Gegenüber der Tübinger Straße wird der Platz durch eine Baumreihe räumlich begrenzt. Ansonsten bleibt die Begrünung zurückhaltend und erlaubt so der mächtigen Bestandskastanie am Westportal von St. Maria sich in ihrem ganzen Charme zu präsentieren. Die Planverfasser sind der Überzeugung das die Fläche parallel zur Paulinenbrücke dem
Stellplatzbedarf, wie bereits vorhanden, zugeschlagen werden kann. Mit einer leicht transparenten Einhausung wird die Parkierungsfläche von der Platzfläche räumlich getrennt.
Die Einrichtung eines publikumswirksamen Cafe- oder Bistrogebäudes in unmittelbarer Nähe zur Brücke nimmt der eher bedrückenden Situation an dieser Stelle ihre Wirkung.
Es entsteht ein Auftakt sowohl zu Platz als auch zur Anbindung der Paulinenstraße über eine Treppenkonstruktion aus Stahl. Strukturbegleitende Beleuchtungseinrichtungen sor-
gen auch bei Nacht für ein offenes und großzügiges Platzerlebnis. Als Oberflächenmaterial wird ein homogener Belag aus hellem Granit-Kleinpflaster gesehen, aus dem gleichen Material, jedoch als Plattenformat wird der Kirchplatz herausgestellt.

Wettbewerb: 2. Platz
Planungszeitraum: 2007
Größe: 10.000m²

Projekt DETAILS :

Typ:

Projekt

Bauherr:

Stadt Stuttgart